Walk the Line - Der Film Teil I           1 Dezember 2011

Die Mauer -- ein Symbol des langjährigen Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten. Was bedeutet diese Trennlinie für junge Leute auf beiden Seiten -- abseits der großen Politik? Welche Vorurteile, welche Ängste haben sie? Was bremst und was fördert den Dialog zwischen den Menschen?

Im israelischen Haifa und in Ramallah in der Westbank begleitet der österreichische Verein ipsum Israelis und Palästinenserinnen und Palästinenser in Workshops dabei, persönliche Antworten zu finden. Durch die Mauer getrennt, treffen sie nie persönlich aufeinander. Jedoch beginnen sie -- über Fotos als zentrales Medium -- Vorurteile zu hinterfragen und sich für die Sichtweise anderer Menschen zu öffnen.

Im März 2010 organisierten einige der ipsum-Fotografinnen und -Fotografen die Ausstellung „Walk the Line" im Willy Brandt Center in Jerusalem. Der Entscheidung „dafür" gingen langwierige politische Diskussionen in den Workshops voraus. Obwohl sich die jungen Leute aus Israel und den Palästinensischen Gebieten niemals persönlich kennenlernen konnten, ermöglichte die Ausstellung den Dialog über ihre Bilder. Seit 2005 werden Projekte von ipsum auch von der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, gefördert.

Walk the Line 2010

 

 

Text von adapresse