Phase 3 – Audio Workshop

Dieses Mal, am 17.02.2013, durfte ich das Team des Audio-Workshops, unter der Leitung von Nayla Haddad, Johanna Kellermann und Holger Hörtnagl begleiten und will versuchen, euch das Erlebte anhand meiner Dokumentation näherzubringen.

 

 

 

Anfangs wurde mit den Jugendlichen zusammen wiederholt, was beim letzten Workshop geschehen ist und das Ausgangsmaterial gesichtet. Darunter befanden sich diverse selbstangefertigte Tonaufnahmen sowie die drei Impulsfotografien der Gruppe, auf welche sich die Tonaufnahmen bezogen.

 

Die Impulsbilder zeigten ein Lagerfeuer, einen Himmel bei Sonnenuntergang und einen Kircheneingang, auf dessen Stufen eine Person kniete.

 

 

Hierzu wurden in der letzten Einheit Geräusche vertont, welche die Stimmung des jeweiligen Bildes wiedergeben, bzw. verstärken sollten.

 

Nach dieser Bestandsaufnahme sollten die noch fehlenden Tonaufnahmen angefertigt werden. Es war sehr spannend zu beobachten, wie die verschiedensten Hilfsmittel angewandt wurden um die gewünschten Effekte, wie das Knistern eines Feuers, Wind oder Schritte, zu erzeugen.

 

Anschließend rotierten die den Fotos zugehörigen Gruppen zwischen drei verschiedenen Stationen:

 

In einer Station wurden die aufgenommenen Töne geschnitten und in einen Zusammenhang gesetzt, sodass Soundcollagen zu den einzelnen Bildern entstanden.

 

In der zweiten Station wurden Konzepte erarbeitet um die verschiedenen Workshops zu vernetzen. Es sollte darüber reflektiert werden, in welcher Form man die Bilder der Fotogruppe mit den Tonaufnahmen der Audiogruppe und der Arbeit der Grafikgruppe verbinden und darstellen könne.

Außerdem überlegten die Jugendlichen wo dieser Output präsentiert werden könnte, beziehungsweise ob eine Präsentation generell erwünscht sei.

 

 

 

Hier kam es zu schönen Ideen, wie das Vertonen eines Daumenkinos, das Erstellen von QR-Codes, welche auf Soundcollagen zu den einzelnen Fotos zurückgreifen, oder das Anfertigen von Fotografien zu einem Sound der Audiogruppe und die anschließende Verarbeitung in Form von Plakaten durch die Grafikgruppe.

 

Die dritte Station befasste sich mit Sprechtechniken, Texten und Lautmalerei.

Dafür wurden anfangs zu den drei Impulsfotografien lautmalerische Begriffe und Interjektionen, wie beispielsweise 'blubb' oder 'nass', gesucht, um die Fotos betaggen zu können.

Aus diesen Tags sollten neue Texte entstehen, also eine Soundcollage aus eigenen auditiven Darstellungen, welche zu einem Gedicht formuliert wird. Dabei ging es nicht um den Inhalt, sondern um die Art des Vortragens, des Vermittelns und dessen Wirkung.

 

 

Am Ende wurden die erarbeiteten Konzepte in der Runde präsentiert und besprochen, wobei es sehr interessant war zu beobachten, wie die verschiedenen Gruppen zu ein und derselben Aufgabenstellung unterschiedliche Ergebnisse produzierten.



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