ipsum-Newsletter           1 Dezember 2012

Liebe ipsum-FreundInnen,

 

unser Newsletter erscheint unregelmäßig, aber doch immer wieder – eben dann, wenn es interessante Neuigkeiten gibt.

 

So wollen wir in diesem Newsletter jene Fragen beantworten, die derzeit am häufigsten an das ipsum-Team gestellt werden:
Wann gibt es wieder einen ipsum-Kalender? Und: Wo findet denn das nächste Projekt statt?

 

Es gibt auch noch eine große Neuigkeit aus der Welt der Preise und Awards: Wir gratulieren den SchülerInnen des RGORG 23 und dem ipschool-Team!

 

Wir wünschen euch allen einen guten und ruhigen Endspurt 2012!

 

Das ipsum-Team

 

 

ipsum Fotokalender 2013 – UpsideDown

 

ipsum begleitet euch auch im nächsten Jahr … ganz sicher und jedes Monat aufs Neue: Der neue ipsum Kalender für 2013 ist da!! Die Welt verkehrt und auf den Kopf gedreht, von vielen Seiten betrachtet, schwarz/weiß (gemacht) … aber nicht gedacht. UpsideDown eben, wie der Name schon sagt. Alle Bilder dieses Kalenders wurden mit selbstgebauten Lochkameras gemacht und können als Postkarte verschickt werden.
Von Jänner bis Dezember … von Angola über Israel und Palästina bis nach Pakistan, Afghanistan und Österreich… Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten fotografieren bei den Initiativen von ipsum und zeigen uns mit ihren Bildern ganz persönliche Perspektiven.

 

Mehr zu unseren Projekten erfahrt ihr unter www.ipsum.at!

12 Bilder, die durch ein spannendes und glückliches Jahr 2013 begleiten und jeden Monat als Postkarten verschickt werden können. Darüber freuen sich FreundInnen, Geschwister, KollegInnen, Mama, Papa, Oma + Opa und noch viele mehr.

 

 

Kosten: 15 EUR
Bestellung unter: infoatipsum [dot] at

 

Wir freuen uns, von euch zu hören und euch unseren Kalender zu schicken! Danke, dass ihr ipsum damit unterstützt.

Der Kalender kann auf der ipsum-Website besichtigt werden.
Diesen Text als PDF.

 

Media Literacy Award 2012 für ipsum- „Hörbilder“

 

Das BMUKK vergibt jährlich den MLA (Media Literacy Award) an besonders innovative Schulprojekte im Bereich Neue Medien, Video und Sound. 2012 geht der Preis in der Kategorie „Neue Medien“ an das Projekt "Hörbilder", entstanden in Zusammenarbeit der SchülerInnen des RGORG 23 und ipsum.
Am 8.November  nahm die Gruppe ihren Preis im Dschungeltheater Wien im Rahmen einer großen Präsentation entgegen, in der alle prämierten Projekte gezeigt wurden.
Als Impuls für die interaktive Installation „Hörbilder“ zogen die SchülerInnen ihre eigenen Fotos ebenso heran wie Bilder, die in anderen ipsum-Projekten entstanden sind.

 

 

 

In einer Projektion zeigten sie diese gekoppelt mit eigens dafür zusammengestellten Soundtracks. So wurden die BesucherInnen dazu eingeladen, in vielfältige Alltagswelten aus Bild und Ton einzutauchen. Auf einer weiteren Ebene setzten die SchülerInnen diese Kompositionen grafisch um und gestalteten riesige Plakate, die in der gesamten Schule zu finden waren. Durch QR-Codes auf den Plakaten konnten BetrachterInnen den Sound zum Plakat am Handy hören.

Mehr zum Projekt auf: http://www.ipsum.at/content/media-literacy-award

http://www.ipsum.at/content/durch-medien-zum-selbstausdruck-2011

 

Die aktuellen ipsum-Projekte

 

Die aktuellen ipsum-Projekte werden nicht, wie vielleicht erwartet im Kosovo, in den palästinensischen Gebieten oder im Sudan durchgeführt – sie laufen derzeit in Österreich und Deutschland.

START 2012-13

Das ipsum-Team wurde von der Koordinatorin des START-Stipendienprogramms für Jugendliche mit Migrationshintergrund eingeladen, das Kunstprojekt 2012/13 mit den StipendiatInnen zu gestalten und umzusetzen.

 

    

 

Seit September läuft das Projekt mit dem Schwerpunkt „Ich und die Anderen“. Ausgehend von grundlegender fotografischer Praxis und dem Experimentieren mit selbstgebastelten Lochkameras werden die Jugendlichen angeregt, ihre eigenen Geschichten auf visueller Ebene zu entdecken, festzuhalten, den Anderen zu zeigen und darüber zu diskutieren.
Davon ausgehend werden die fotografischen Ausdrucksformen mit einfachen wissenschaftlichen Methoden verknüpft, um aus der Vielzahl von persönlichen Bildern in der Gruppe zentrale Themen, die alle berühren und betreffen, herauszuarbeiten. Die sogenannten „generativen Themen“, die dabei von den TeilnehmerInnen formuliert werden können, dienen dann als Impuls für die weitere künstlerische Auseinandersetzung.
In einem weiteren Schritt geht es darum, mit den eigenen Geschichten und Bildern an eine Öffentlichkeit heranzutreten – was gezeigt wird, in welcher Öffentlichkeit das sein soll, wer angesprochen werden soll und wie bzw. in welcher Form dieser Schritt in die Öffentlichkeit getan wird, ist prozessabhängig und wird von den StipendiatInnen als zentrale AkteurInnen des Projekts entschieden und gestaltet. Die Verknüpfung der fotografischen Arbeit mit verschiedensten anderen Ausdruckformen wie Tanz, Theater, Musik, Gesang, skulpturales Gestalten, Grafikdesign etc. wird durch ein multidisziplinäres Projektteam gefördert.

Mehr zum Projekt auf: http://www.ipsum.at/content/start-2012-2013

 ipsum an Unis – Generative Bildarbeit

Generative Bildarbeit wird als Methodik für Gruppenprozesse in verschiedenen Forschungszusammenhängen entwickelt und soll zur Förderung von Handlungsfähigkeit in Situationen kultureller Diversität beitragen. Es wird dabei ein Gruppenprozess eingeleitet, bei dem Forschende verschiedener Erkenntniskulturen (WissenschafterInnen und PraktikerInnen) auf individueller Ebene in ihrem Alltag fotografieren, um ihre Fotos in den Gruppenprozess als Diskussions-und Reflexionsbasis einzubringen und daraus gemeinsame Themen und Fragestellungen zu erarbeiten. Die besondere Eignung generativer Bildarbeit für transdisziplinäre und interkulturelle Projekte besteht darin, dass sich in diesem Prozess alle Beteiligten gleichermaßen als Forschende begreifen können und in permanentem Rollentausch als FotografIn und RezipientIn den Gruppenprozess zugleich ermöglichen und vorantreiben.

 

 


Seit 2011 werden an der Uni Wien Lehrforschprojekte abgehalten, in denen generative Bildarbeit von Studierenden eingesetzt wird. Wie das genau aussieht, kann im Blog von Helena Manhartsberger nachgelesen werden:

Mehr zu den Lehrforschprojekten an der Uni Wien hier.

 

Seit dem Wintersemester 2012 wird auch ein Lehrforschrojekt an der Leuphana Universität Lüneburg eingerichtet, in dem Studierende der Nachhaltigkeitswissenschaften generative Bildarbeit erlernen und anwenden. Mehr dazu hier.

Parallel zu den Lehrforschprojekten wird derzeit die Methoden- und Kontexteignung generativer Bildarbeit von Vera Brandner analysiert und evaluiert. Damit ist das Seminar Teil des gleichnamigen Forschungsprojektes, das in Kooperation von Universität Wien (Institut für Internationale Entwicklung) und der Leuphana (Methodenzentrum) durchgeführt wird. Im Rahmen des Forschungsprojektes wird die Eignung dieser Methodik für die transdisziplinäre Forschung erprobt.