Mein Leben in Östereich 2014

Krieg, Terror und Verfolgung zwingen jährlich Millionen von Kindern und Jugendlichen zur Flucht. Was es bedeutet, seine Kindheit hinter sich lassen zu müssen und in einem fremden Land ganz neu anzufangen, damit beschäftigen sich jugendliche Flüchtlinge im Rahmen des Fotoprojekts und der Ausstellung MEIN LEBEN IN ÖSTERREICH. 

Viele der jungen Flüchtlinge haben traumatisierende Erfahrungen hinter sich und befanden sich oft monatelang auf der Flucht – getrennt von ihren Familien und Freunden. Aber auch nach der Ankunft in einem sicheren Land gibt es zahlreiche Herausforderungen zu meistern.

In MEIN LEBEN IN ÖSTERRREICH dokumentieren jugendliche Flüchtlinge fotografisch mittels analoger Kameras über mehrere Wochen hin ihren Alltag in ihrem neuen Aufnahmeland. Dabei tauchen Themen wie Schul- und Berufsmöglichkeiten, der Kontakt zu ihrer Familie, die Unterschiede zum Heimatland uvm. auf.

In gemeinsamen Treffen reflektieren die Jugendlichen über ihre Fotos und deren Inhalte. 

Aus den zahlreichen Fotografien wählen sie gemeinsam ihre Favoriten aus und erstellen eine Ausstellung, welche am Wiener Westbahnhof und anschließend im Volkskundemuseum Wien präsentiert wird. Die Fotograf_innen führen durch die Ausstellung, erzählen über ihr Leben in Österreich und die Teilnahme am Fotoprojekt. 

Die Ausstellung bietet den jungen Menschen ein Sprachrohr, um einem breiten Publikum Einblick in die Alltagserfahrungen, Träume und Visionen von jungen Flüchtlingen zu geben und somit an einer öffentlichen Bewusstseinsbildung hin zu mehr Verständnis und Toleranz zu arbeiten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungsorte 2014: 


Wiener Westbahnhof

1 Woche zum Langen Tag der Flucht


Volkskundemuseum Wien

1 Monat zur Langen Nacht der Museen

ipsum-Team

Dokumentations-Bilder